The Otter Nomads

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  • Zwischen Reisfeldern und Karstlandschaften

    04.04.2026
    Vietnam

    In Hanoi treffen wir Lea, eine Studienkollegin von Silvan, die mit uns die nächsten sechs Wochen unterwegs sein wird. Bei deutlich besserer Luftqualität als noch im Dezember, erkunden wir die Stadt. Auf unserem Programm steht die Besichtigung des Literaturtempels, die erste konfuzianische Akademie Vietnams und ein Besuch der bekannten Train Street, wo Züge durch die enge Quartierstrassen zum Hauptbahnhof fahren. Hier geniessen wir die vietnamesischen Kaffeespezialitäten in den auf die Strassen gestuhlten Kaffees. Zudem holen wir unsere Velos bei Viet ab, welche er die letzten zwei Monate auf seiner Dachterrasse verstaut hat. Die Stadt gefällt uns beim zweiten Besuch deutlich besser.

    Um dem Verkehrschaos in Hanoi zu entgehen, organisieren wir uns einen Transport, der uns in den Südosten von Hanoi bringt. Nach einer zweistündigen Autofahrt erreichen wir Ninh Binh, die erste Hauptstadt der Dinh-Dynastie. Ninh Binh ist eine kleine, touristische Stadt umgeben von Karstlandschaften, Reisfeldern und Tempeln. Wir besichtigen zwei der Tempel und verbringen den Abend an der Touristenmeile. Aufgrund des chinesischen Neujahrs ist viel los, Restaurants servieren aber oftmals nur eines ihrer sonst vielen Gerichten.

    Am nächsten Tag fahren wir los Richtung Cúc Phương, zum ältesten Nationalpark von Vietnam. Es ist ein regnerischer, aber landschaftlich sehr schöner Tag. Wir folgen dem Tràng Fluss, der sich durch die Hügel schlängelt. Langsam weitet sich die Landschaft und wir sehen die ersten Reisfelder. Am Tor des Nationalparks übernachten wir in einem kleinen Dorf mit zwei Restaurants und einem Propaganda-Lautsprecher, der jeweils um 6 Uhr morgens und abends die wichtigsten Nachrichten auf vietnamesisch verbreitet. Da wir uns gegen die Erkundung mit dem Velo entscheiden, fällt der Besuch eher kurz aus. Zuerst führt eine 11km lange asphaltierte Strasse in den Park hinein, bevor der spannende Teil des Parks anfängt. Wir werden immer wieder von Motorradfahrer:innen überholt, weshalb wir uns nach gut 45min entscheiden umzukehren und weiterzufahren.

    Die nächsten Tage verändert sich die Landschaft kaum, sie wird von Flüssen, Reisfeldern und steilen Hügeln geprägt. Das Wetter ist aber deutlich besser und wir erkunden das ländliche Vietnam. Je weiter nördlich wir kommen, desto mehr von den traditionell aus Holz gebauten Häusern der Thái sehen wir. Wir begegnen vielen Kinder, die auf Motorrädern auf dem Schulweg sind und sehen viele in den Reisfeldern arbeitende Frauen. Zu Essen gibt es meist Reis, Tofu und Gemüse, oder eine klare Suppe mit Nudeln. 

    Die letzten beiden Tage verbringen wir in Pù Luông. Bekannt für die in den Hügeln gebauten Reisfelder, die nochmals eindrücklicher wirken als jene in der Ebene. Eine Nacht verbringen wir in einem Homestay, wo die Familie uns zu unserem Erstaunen Pasta zum Abendessen und Pancakes zum Frühstück auftischt. Die Familie hat noch die ganze Verwandtschaft zu Besuch wegen chinesisch Neujahr – es wird Bambuspfeife geraucht und Karaoke gesungen. 

    In Mai Châu gönnen wir uns eine Pause und geniessen das schöne Wetter, machen einen Ausflug zum nahegelegen Wasserfall und schlürfen zum Sonnenuntergang ein paar Cocktails. 

    Übrigens: Die Fotogalerien im Blog sind jetzt endlich korrekt sortiert. Viel Spass beim erneuten Anschauen. 😉

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  • Mit dem Zug quer durch Südostasien

    27.03.2026
    Südostasien

    Unsere Velos sind in Hanoi parkiert, wir sind jedoch in Georgetown im Norden von Malaysia. Unser Plan für die nächsten knapp zwei Wochen beeinhaltet diverse Züge, viele Grenzübergänge und ganz bestimmt vieles Unvorhergesehenes.

    Zum Start geht es von Georgetown mit dem Taxi nach Butterworth, wo wir einen Zug bis zur thailändischen Grenze fahren. Es ist kurz vor chinesisch Neujahr, und es sind sehr viele Leute unterwegs. Am Bahnsteig warten gefühlt gleich viele Menschen wie in Bern am Perron für den Intercity nach Zürich. Wir finden erstaunlicherweise einen Sitzplatz, und wie in allen malayischen Zügen ist es eiskalt wegen der Klimaanlage. In Padang Besar angekommen verwirrt uns der Zeitunterschied zu Thailand auch nach mehrmaligem Nachschauen, weil der Zug zwar in Malaysia abfährt, aber die Abfahrtszeit in thailändischer Zeitzone angegeben ist. Nach gründlichen Check haben wir genügend Zeit, etwas kleines zu Essen zu finden. Viele Stände sind jedoch geschlossen wegen chinesisch Neujahr, am Dorfende finden wir einen kleinen Stand. Unser übriges malaysisches Bargeld reicht leider nur für das Essen, aber keine Getränke. Gegen eine kleine US-Dollar Note gibt es trotzdem ein erfrischendes Cola für uns.

    Der Zug von hier nach Bangkok ist ein Nachtzug, nach Plan dauert die Fahrt etwa 15 Stunden. Der Zug ist recht bequem, aber es ist ein offener Schlafwagon. Das heisst, alle Betten sind einfach mit einem Vorhang abgetrennt. Wir schlafen einige Stunden, in Bangkok kommen wir aber ziemlich müde an, und sind sehr erfreut, dass unser Zimmer bald bezugsbereit ist. Nach einem kurzen Powernap geht es uns deutlich besser.

    In Bangkok sehen wir uns den bekannten Tempel Wat Arun sowie den grossen Palast an. Mein Highlight ist der Kochkurs, ich bin erstaunt wie simpel ein Papaya Salat oder die gebratenen Nudeln (Pad Thai) effektiv sind. Im Kochkurs sind auch eine Familie aus Singapur und eine aus Hongkong dabei. Die Hongkong-Familie hat sogar ihre Grosseltern dabei, der Grossvater ist aber nur am Essen und nicht am Kochen interessiert. 

    Nach drei Tagen in Bangkok geht es mit dem nächsten Zug bis an die laotische Grenze. Unsere erste Tuk-Tuk Fahrt bringt uns zum Grenzposten, eine kurze Busfahrt später sind wir auf der anderen Seite des Mekong. Wir übernachten in Vientiane, auf der Suche nach einem Restaurant begegnen wir mehr streunenden Hunden als Menschen. Am nächsten Morgen sind wir bereits wieder am Bahnhof. Das Bahnhofsgebäude ist nach chinesischem Muster gebaut, und unglaublich gross. Die Grösse täuscht, es fahren maximal 10 Züge täglich. Vientiane ist die Endstation der Laos-China-Railway, eine relativ neue Hochgeschwindigkeitslinie. Leider sind die direkten Züge nach China immer rasch ausgebucht, darum geht es für uns nur bis an die chinesische Grenze. Nach 3h sind wir in Boten, einer sehr heruntergekommenen Grenzstadt. Die Ausreise aus Laos ist etwas chaotisch, es braucht noch ausgefüllte Papierformulare. Andere Reisende müssen etwas bezahlen, bei uns wird allerdings nichts einkassiert. Die Einreise nach China ist etwa gleich mühsam, die Grenzbeamten stellen viele Fragen bezüglich unserer Reisepläne und inspizieren unsere Pässe sehr genau. Schlussendlich werden wir reingelassen und sind eine Taxifahrt später an der chinesischen Zugstation Mohan. Das Bahnhofsgebäude hier ist nochmals grösser als jenes in Vientiane. Mit dem nächsten Hochgeschwindigkeitszug fahren wir bis nach Kunming. Hier angekommen ist es deutlich kühler, wir haben immer noch unsere Sandalen an. Zwischen unserem Hotel und der Metrostation ist ein Nightmarket, wir hatten jetzt diverse solche Märkte besucht, aber so viel los wie wir hier war noch nie. Wir probieren uns durch einige bekannte Gerichte. Die Insekten und Schildkröten lassen wir aus. 

    Am nächsten Morgen geht es mit dem Zug von Kunming bis an die vietnamesische Grenze. Als ich im Zug die Karten-App studiere, realisiere ich warum es so kühl ist. Kunming liegt auf über 1‘800 MüM. Unbemerkt hatten wir gestern diese Höhendifferenz überwunden. 

    In Vietnam angekommen steht uns der letzte Teil dieser Überlandreise bevor: Ein Liegebus. Ursprünglich wollten wir von Vientiane direkt mit einem solchen Bus bis Hanoi fahren, die Fahrt hätte 24h gedauert. Nachdem wir uns online nochmals schlau gemacht hatten, haben wir diesen Plan verworfen. Die planmässigen 4 Stunden nach Hanoi sind in der Realität sechs sehr unbequeme, anstrengende und mühsame Stunden in einem engen, zu kurzen Bett. Der Fahrt ist mehrheitlich auf Autobahnen, trotzdem rüttelt es und jedes Schlagloch spürt man direkt. Wir sind nicht nur froh, endlich in Hanoi angekommen zu sein, sondern auch das wir uns gegen die lange Busreise und für den Zug entschieden haben. 

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  • Jahreswechsel auf dem Nightmarket

    28.02.2026
    Südostasien

    Etwas zu schnell vergeht die Zeit am Strand auf Pulau Pangkor, doch Malaysia hat noch so viel mehr zu bieten, darum geht es für uns weiter mit dem Bus nach Butterworth. Von dort bringt uns die Fähre auf die Penang Insel, eine deutlich grössere Insel als Pulau Pangkor. Wir haben in Georgetown eine komfortable Wohnung im 17. Stockwerk gemietet und erkunden von dort die Stadt. In drei Tagen ist Jahreswechsel nach dem chinesischen Kalender, die Leute feiern dieses Fest zuhause bei ihren Familien. Es hat deutlich mehr Verkehr in der Stadt, und viele Plätze und Tempel sind festlich für das Jahr des Pferdes dekoriert. 

    Georgetown ist bekannt für die vielen Wandmalereien und Skulpturen an diversen Hausfassaden. Diese sind definitiv sehenswert, wir erkunden die Strassen und Lauben dieser ehemals britischen Kolonialstadt. Das Stadtbild ähnelt dem von Singapur oder Kuala Lumpur, ältere zweistöckige Gebäude mit Gewerbeflächen im Erdgeschoss, oft eine Laube zur Strasse hin und im oberen Stockwerk gibt es Wohnraum. 

    In Georgetown liegt auch der Tempel Ke Lok Si, der grösste chinesisch-buddhistische Tempel in Malaysia. Die Dimension ist beeindruckend, uns gefallen die leuchtenden Farben und vielen Blumen in der Tempelanlage. Vom Tempel geht es mit der Standseilbahn auf den Penang-Hill, die Bahn ist beinahe baugleich mit der Gurtenbahn, sie wurde auch von CWA in der Schweiz gefertigt. Der Penang Hill liegt auf knapp 800 MüM, es ist deutlich kühler hier oben. Nebst toller Aussicht hat es ganz viele Affen, welche hier leben und den Besuchenden eine gute Show liefern.

    Am Abend probieren wir verschiedene Gerichte auf einem Nachtmarkt aus. Der Taxifahrer, der uns zum Tempel gefahren hat, gab uns diverse Essenstipps und hat uns insbesondere den Reservoir Garden Hawker Arcade Market empfohlen. Wir wurden nicht enttäuscht! Ein kleines Feuerwerk anlässlich des bevorstehenden Jahreswechsel gibt es oberhalb des extra beleuchtenden Tempel auch noch zu sehen. 

    7
  • Schwimmen mit den Waranen

    25.02.2026
    Südostasien

    Von Kuala Lumpur reisen wir zum Taman Negara Nationalpark, etwa drei Autostunden im Landesinneren. Der Nationalpark ist ein Regenwald, wir erkunden einen sehr kleinen Teil davon zu Fuss. Entgegen vieler Reiseberichte wollen uns keine Blutegel auffressen, dafür sehen wir einige Leguane und Geckos, hören sehr viele uns unbekannte Vögel und geniessen die Aussicht von einem kleinen Hügel auf den grünen Wald. Es gibt hier eine siebentägige Wanderroute auf den höchsten Gipfel auf Malaysias Festland, bei diesen Temperaturen sind wir uns aber einig, dass der kleine Spaziergang die für uns bessere Wahl ist. 

    Vom Taman Negara geht es weiter in die Cameron Highlands, hier wird nebst Tee auch Gemüse und Früchte angepflanzt. Der Hauport liegt auf knapp 1’500 MüM, es ist angenehm kühl. Da wir einem Wochenende hier sind, hat es enorm viele Ausflügler aus der Haupstadt, welche ebenfalls die kühlen Berge geniessen. Es ist vergleichbar wie ein Ausflug nach Interlaken oder in die Aareschlucht an einem schönen Sommertag. Landschaftlich schön, aber deutlich zu viele Menschen. Wie bereits in Taman Negara ist abgesehen von der Natur unser Highlight die Küche von Malaysia. Sehr abwechslungsreich, gewisse Gerichte sind ähnlich wie indische Currys, andere sind näher an der für uns thailändische Küche. Ansonsten gibt es viele stir-fried Gerichte mit verschiedenen Nudeln oder Reis. 

    Von den Cameron Highlands fahren wir mit einem sehr komfortablen Bus über die Stadt Ipoh zur Insel Pulau Pangkor. Die Insel liegt nur etwa 15 Minuten mit der Fähre vom Festland entfernt, und ist sehr klein. Auf der Strasse ist die Insel nach etwa 15 Kilometer bereits umrundet. Mit einem der zahlreichen uralten, pinken Toyota Minibusse, welche als Taxi unterwegs sind, fahren wir auf schmalen und sehr steilen Strässchen über einen Hügel auf die andere Seite der Insel. Hier in Teluk Nipah bleiben wir vier Nächte, und die meiste Zeit verbringen wir am wunderschönen Strand. Das Meer ist klar, fast keine Wellen, aber am Nachmittag ist die Wassertemperatur eher vergleichbar mit Pastawasser. Sehr schön, aber nicht extrem erfrischend. Dafür gibt es feinen Wassermelonen-Saft in der Strandbar und wunderschöne Sonnenuntergänge. 

    Ab und zu sehen wir einen Hornbill (Nashorn-Vogel), welche in den Bäumen am Strand leben. Mit seinem riesigen, gelben Schnabel ähnelt er dem Tukan, die Nashornvögel sind aber eine eigene Gattung. Am Morgen und Abend werden wir jeweils von den Affenfamilien unterhalten, die gemeinsam den kleinen Ort unsicher machen. Unser Tier-Highlight ist aber einen im Meer schiwmmenden und tauchenden Waran, eine grosse Echse, zu beobachten. Wir wussten gar nicht, dass diese Tiere auch Unterwasser und im Meer unterwegs sind. Gruselig und faszinierend zugleich.

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  • Otterspotting in Singapur

    21.02.2026
    Südostasien

    Nach einem entspannten Monat auf der Südhalbkugel setzen wir unsere Reise in Singapur fort. Aktuell ohne Fahrräder, diese warten in Hanoi auf uns. Singapur hat zur Überraschung von Silvan, der vor knapp 20 Jahren schon einmal hier war, doch noch historische Gebäude und kunterbunte Essensmärkte, sogannte Hawker Centres, zu bieten. Zusammen mit Matthias, dem ehemaligen Arbeitskollegen von Silvan, erkunden wir die Stadt. Matthias wohnt seit einigen Jahren hier und zeigt uns die Stadt als Expat. Nebst den üblichen Sightseeing Zielen und einem Besuch im Kunstmuseum, wollen wir die auf den sozialen Medien bekannten Otter sehen. Seit einigen Jahren gibt es in den Flüssen und Pärken in Singapur wieder Otter, und ganze Otterfamilien werden teils mitten auf Spazierwegen in einem der vielen Pärke gesichtet. Wir stehen früh auf, und spazieren durch den schönen Bishan-Ang-Park. Wir sehen zwar Warane (grosse Echsen), aber keine Otter. Kurz vor Mittag, als wir den Fluss entlang zu einem Kaffee laufen, entdeckt Nora plötzlich zwei Otter im Fluss. Sie jagen gerade Fische, und wir beobachten sie für ein, zwei Minuten bevor sie mit ihrer Beute untertauchen. Doch noch erfolgreich gewesen.

    Unser Hotel in Singapur liegt in Little India, und da wir an Thaipusam hier sind, erleben wir dieses grosse Hindu-Fest ganz aus der Nähe. Um Mitternacht startet der grosse Umzug, bei welchem die Feiernden mit einem milchgefüllten Gefäss auf dem Kopf von einem Tempel gleich neben unserem Hotel zu einem anderen Tempel in der Stadt ziehen (insg. 5km zu Fuss). Damit wird der Sieg der Hindu-Gottheit Murugan über Surapadman geehrt. Die Verehrenden tragen nebst dem Gefäss häufig spezielle Gewänder und teils grosse Piercings, an welchen sie ganze Wagen ziehen. Der Anblick ist sehr beeindruckend, aber auch schmerzhaft anzusehen. Der farbenfrohe Umzug dauert über 24 Stunden, und wir erleben ihn immer wieder aufs Neue, wenn wir unser Hotel verlassen.

    Nach drei Tagen in Singapur geht es weiter nach Kuala Lumpur, mit dem Zug sind es knapp fünf Stunden dorthin. Nach einigen Metro- und Busfahrten erreichen wir das nördliche Ende der Singapur-Insel und reisen nach Malaysia ein. Die Grenze zwischen Singapur und Malaysia ist 100% automatisiert, wir müssen nur unseren Pass zweimal scannen, um die automatischen Türen zur Ausreise und später zur Einreise zu öffnen. 

    Die Zugfahrt verläuft unspektakulär, wir fahren durch zahlreiche Palmöl-Plantagen und kommen pünktlich in der malaysischen Hauptstadt an. Das heiss-feuchte Klima ist in Kuala Lumpur noch ausgeprägter als in Singapur, es ist meistens zwischen 33 und 35 Grad heiss bei etwa 80% relativer Luftfeuchtigkeit. Kurz: gewöhnungsbedürftig. Insbesondere, weil alle Innenräume, egal ob Metro oder Kaffee, auf etwa 20 Grad runtergekühlt sind. Wir geniessen trotzdem die Sonne und Wärme und wollen nicht zu stark klagen. 

    Am ersten Abend holen wir Azade, eine Kollegin von Nora, am Flughafen ab. Sie verbringt ihre Ferien mit uns in Malaysia und kommt direkt aus der kalten Schweiz. Wir erkunden das abwechslungsreiche Kuala Lumpur zusammen, bewundern Streetart-Kunstwerke und probieren verschiedene Gerichte aus. Das Essen ist wirklich sehr gut, es hat uns bereits im November bei unserem ersten Besuch sehr geschmeckt.

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