The Otter Nomads

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  • Cao Bằng: Karsthöhlen, Wasserfälle, chinesische Grenze

    12.04.2026
    Vietnam

    Von Mai Chau fahren wir Richtung Ba Vì, das nördlich von Hanoi liegt. Ein beliebtes Tagesausflugsziel von Hanoi aus. Unterwegs kommen wir an einer Crocs-Fabrik vorbei, ein auch in Vietnam sehr beliebter Schuh. Ansonsten haben wir während unserer Zeit in Vietnam weniger Produktionsstätten gesehen als erwartet. Bei Ba Vì ragen drei hohe Berge aus der flachen Ebene, wobei der höchste 1‘296 Meter hoch ist. Auf zwei der drei Gipfel stehen beeindruckende Tempel, einer davon ehrt Hồ Chi Minh. Um die beiden Tempel zu erreichen, müssen insgesamt 1’000 Treppenstufen erklommen werden. Begleitet wird der Aufstieg durch die Ballade von Hồ Chi Minh, die aus den Lautsprechern entlang der Treppe ertönt. Die Vietnames:innen erklimmen die Treppen mit Geschenken für den Altar und gewisse geniessen nach erfolgreichem Aufstieg ein ausgewogenes Mittagessen mit vietnamesischem Wein.

    Die spärliche Auswahl an Restaurants im Ort und unsere abgelegene Unterkunft führen dazu, dass wir Pasta einkaufen und zur Abwechslung für uns kochen. In den etwas grösseren und auch touristischen Orten gibt es jeweils diverse Essenslokale und Kaffees, ab von den üblichen Pfaden und in den ländlicheren Gegenden fällt das Angebot aber eher spärlich aus. Die regionalen Unterschiede erscheinen uns in Vietnam deutlich ausgeprägter als in den Regionen, die wir in Taiwan und China mit dem Velo durchquert haben. Wir diskutieren unsere weiteren Reisepläne für Vietnam und machen erneut eine Änderung. Aufgrund der anhaltenden schlechten Wetterlage und des vielen Verkehrs entscheiden wir uns gegen den ursprünglich geplanten Ha Giang Loop. Stattdessen wollen wir den Cao Bằng Loop im Nordosten des Landes fahren. Von Ba Vì organisieren wir uns einen Pickup-Transport nach Cao Bằng.

    Cao Bằng ist ein deutlich lebendiger Ort als Ba Vì und der Ausgangsort für viele Tagestouren in der Region. Das schlechte Wetter kommt leider mit uns mit, so fahren wir am ersten Tag im Regen Richtung chinesische Grenze. Auch hier ist die Region stark durch die Karstlandschaft geprägt, die Häuser erinnern einem aber eher an das ländliche China und unterscheiden sich stark von jenen im Nordwesten von Vietnam. Wir besuchen eine der vielen Karsthöhlen der Region und bestaunen die riesigen Stalaktiten und Stalagmiten. Die höchste der zusammenhängenden Höhlen ist 60 Meter hoch. Beeindruckende Dimensionen und Formen, die wir in einer 1,5-stündigen Führung bestaunen. Die Nacht verbringen wir direkt an der Grenze und besuchen am nächsten Tag bei schönstem Wetter den wunderschönen Wasserfall, Bản Giốc, der die Grenze zwischen China und Vietnam bildet. Zu unserem Erstauen hat es auf beiden Seiten keine gross sichtbare Militärpräsenz und es fahren von beiden Seiten die gleichen Boote in die Nähe des Wasserfalls. 

    Die Route folgt zuerst noch eine Weile dem Grenzfluss bevor sie wieder ins Landesinnere von Vietnam abbiegt. Unsere Unterkunft liegt auf einem Karsthügel und wir wählen leider den schlechteren der beiden Wege die zur Hütte führen, den offiziellen Wanderweg. So müssen wir am Ende des Tages noch unsere Velos inklusive Gepäck hochstossen. Für die Aussicht hat sich der anstrengende Weg auf jeden Fall gelohnt, wir werden mit einem wunderschönen Sonnenuntergang belohnt. 

    Die restlichen Kilometer bis China sind unspektakulär. Wir geniessen aber noch ein letztes Bánh mì und ein Kokosmilch-Kaffee und geben unser letztes Bargeld aus, bevor wir ein viertes und voraussichtlich letztes Mal auf dieser Reise nach China einreisen.

    Mai Chau -> Ba Vì

    Cao Bằng Loop -> Pingxiang (China)

  • Zwischen Reisfeldern und Karstlandschaften

    04.04.2026
    Vietnam

    In Hanoi treffen wir Lea, eine Studienkollegin von Silvan, die mit uns die nächsten sechs Wochen unterwegs sein wird. Bei deutlich besserer Luftqualität als noch im Dezember, erkunden wir die Stadt. Auf unserem Programm steht die Besichtigung des Literaturtempels, die erste konfuzianische Akademie Vietnams und ein Besuch der bekannten Train Street, wo Züge durch die enge Quartierstrassen zum Hauptbahnhof fahren. Hier geniessen wir die vietnamesischen Kaffeespezialitäten in den auf die Strassen gestuhlten Kaffees. Zudem holen wir unsere Velos bei Viet ab, welche er die letzten zwei Monate auf seiner Dachterrasse verstaut hat. Die Stadt gefällt uns beim zweiten Besuch deutlich besser.

    Um dem Verkehrschaos in Hanoi zu entgehen, organisieren wir uns einen Transport, der uns in den Südosten von Hanoi bringt. Nach einer zweistündigen Autofahrt erreichen wir Ninh Binh, die erste Hauptstadt der Dinh-Dynastie. Ninh Binh ist eine kleine, touristische Stadt umgeben von Karstlandschaften, Reisfeldern und Tempeln. Wir besichtigen zwei der Tempel und verbringen den Abend an der Touristenmeile. Aufgrund des chinesischen Neujahrs ist viel los, Restaurants servieren aber oftmals nur eines ihrer sonst vielen Gerichten.

    Am nächsten Tag fahren wir los Richtung Cúc Phương, zum ältesten Nationalpark von Vietnam. Es ist ein regnerischer, aber landschaftlich sehr schöner Tag. Wir folgen dem Tràng Fluss, der sich durch die Hügel schlängelt. Langsam weitet sich die Landschaft und wir sehen die ersten Reisfelder. Am Tor des Nationalparks übernachten wir in einem kleinen Dorf mit zwei Restaurants und einem Propaganda-Lautsprecher, der jeweils um 6 Uhr morgens und abends die wichtigsten Nachrichten auf vietnamesisch verbreitet. Da wir uns gegen die Erkundung mit dem Velo entscheiden, fällt der Besuch eher kurz aus. Zuerst führt eine 11km lange asphaltierte Strasse in den Park hinein, bevor der spannende Teil des Parks anfängt. Wir werden immer wieder von Motorradfahrer:innen überholt, weshalb wir uns nach gut 45min entscheiden umzukehren und weiterzufahren.

    Die nächsten Tage verändert sich die Landschaft kaum, sie wird von Flüssen, Reisfeldern und steilen Hügeln geprägt. Das Wetter ist aber deutlich besser und wir erkunden das ländliche Vietnam. Je weiter nördlich wir kommen, desto mehr von den traditionell aus Holz gebauten Häusern der Thái sehen wir. Wir begegnen vielen Kinder, die auf Motorrädern auf dem Schulweg sind und sehen viele in den Reisfeldern arbeitende Frauen. Zu Essen gibt es meist Reis, Tofu und Gemüse, oder eine klare Suppe mit Nudeln. 

    Die letzten beiden Tage verbringen wir in Pù Luông. Bekannt für die in den Hügeln gebauten Reisfelder, die nochmals eindrücklicher wirken als jene in der Ebene. Eine Nacht verbringen wir in einem Homestay, wo die Familie uns zu unserem Erstaunen Pasta zum Abendessen und Pancakes zum Frühstück auftischt. Die Familie hat noch die ganze Verwandtschaft zu Besuch wegen chinesisch Neujahr – es wird Bambuspfeife geraucht und Karaoke gesungen. 

    In Mai Châu gönnen wir uns eine Pause und geniessen das schöne Wetter, machen einen Ausflug zum nahegelegen Wasserfall und schlürfen zum Sonnenuntergang ein paar Cocktails. 

    Übrigens: Die Fotogalerien im Blog sind jetzt endlich korrekt sortiert. Viel Spass beim erneuten Anschauen. 😉

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  • Mit dem Zug quer durch Südostasien

    27.03.2026
    Südostasien

    Unsere Velos sind in Hanoi parkiert, wir sind jedoch in Georgetown im Norden von Malaysia. Unser Plan für die nächsten knapp zwei Wochen beeinhaltet diverse Züge, viele Grenzübergänge und ganz bestimmt vieles Unvorhergesehenes.

    Zum Start geht es von Georgetown mit dem Taxi nach Butterworth, wo wir einen Zug bis zur thailändischen Grenze fahren. Es ist kurz vor chinesisch Neujahr, und es sind sehr viele Leute unterwegs. Am Bahnsteig warten gefühlt gleich viele Menschen wie in Bern am Perron für den Intercity nach Zürich. Wir finden erstaunlicherweise einen Sitzplatz, und wie in allen malayischen Zügen ist es eiskalt wegen der Klimaanlage. In Padang Besar angekommen verwirrt uns der Zeitunterschied zu Thailand auch nach mehrmaligem Nachschauen, weil der Zug zwar in Malaysia abfährt, aber die Abfahrtszeit in thailändischer Zeitzone angegeben ist. Nach gründlichen Check haben wir genügend Zeit, etwas kleines zu Essen zu finden. Viele Stände sind jedoch geschlossen wegen chinesisch Neujahr, am Dorfende finden wir einen kleinen Stand. Unser übriges malaysisches Bargeld reicht leider nur für das Essen, aber keine Getränke. Gegen eine kleine US-Dollar Note gibt es trotzdem ein erfrischendes Cola für uns.

    Der Zug von hier nach Bangkok ist ein Nachtzug, nach Plan dauert die Fahrt etwa 15 Stunden. Der Zug ist recht bequem, aber es ist ein offener Schlafwagon. Das heisst, alle Betten sind einfach mit einem Vorhang abgetrennt. Wir schlafen einige Stunden, in Bangkok kommen wir aber ziemlich müde an, und sind sehr erfreut, dass unser Zimmer bald bezugsbereit ist. Nach einem kurzen Powernap geht es uns deutlich besser.

    In Bangkok sehen wir uns den bekannten Tempel Wat Arun sowie den grossen Palast an. Mein Highlight ist der Kochkurs, ich bin erstaunt wie simpel ein Papaya Salat oder die gebratenen Nudeln (Pad Thai) effektiv sind. Im Kochkurs sind auch eine Familie aus Singapur und eine aus Hongkong dabei. Die Hongkong-Familie hat sogar ihre Grosseltern dabei, der Grossvater ist aber nur am Essen und nicht am Kochen interessiert. 

    Nach drei Tagen in Bangkok geht es mit dem nächsten Zug bis an die laotische Grenze. Unsere erste Tuk-Tuk Fahrt bringt uns zum Grenzposten, eine kurze Busfahrt später sind wir auf der anderen Seite des Mekong. Wir übernachten in Vientiane, auf der Suche nach einem Restaurant begegnen wir mehr streunenden Hunden als Menschen. Am nächsten Morgen sind wir bereits wieder am Bahnhof. Das Bahnhofsgebäude ist nach chinesischem Muster gebaut, und unglaublich gross. Die Grösse täuscht, es fahren maximal 10 Züge täglich. Vientiane ist die Endstation der Laos-China-Railway, eine relativ neue Hochgeschwindigkeitslinie. Leider sind die direkten Züge nach China immer rasch ausgebucht, darum geht es für uns nur bis an die chinesische Grenze. Nach 3h sind wir in Boten, einer sehr heruntergekommenen Grenzstadt. Die Ausreise aus Laos ist etwas chaotisch, es braucht noch ausgefüllte Papierformulare. Andere Reisende müssen etwas bezahlen, bei uns wird allerdings nichts einkassiert. Die Einreise nach China ist etwa gleich mühsam, die Grenzbeamten stellen viele Fragen bezüglich unserer Reisepläne und inspizieren unsere Pässe sehr genau. Schlussendlich werden wir reingelassen und sind eine Taxifahrt später an der chinesischen Zugstation Mohan. Das Bahnhofsgebäude hier ist nochmals grösser als jenes in Vientiane. Mit dem nächsten Hochgeschwindigkeitszug fahren wir bis nach Kunming. Hier angekommen ist es deutlich kühler, wir haben immer noch unsere Sandalen an. Zwischen unserem Hotel und der Metrostation ist ein Nightmarket, wir hatten jetzt diverse solche Märkte besucht, aber so viel los wie wir hier war noch nie. Wir probieren uns durch einige bekannte Gerichte. Die Insekten und Schildkröten lassen wir aus. 

    Am nächsten Morgen geht es mit dem Zug von Kunming bis an die vietnamesische Grenze. Als ich im Zug die Karten-App studiere, realisiere ich warum es so kühl ist. Kunming liegt auf über 1‘800 MüM. Unbemerkt hatten wir gestern diese Höhendifferenz überwunden. 

    In Vietnam angekommen steht uns der letzte Teil dieser Überlandreise bevor: Ein Liegebus. Ursprünglich wollten wir von Vientiane direkt mit einem solchen Bus bis Hanoi fahren, die Fahrt hätte 24h gedauert. Nachdem wir uns online nochmals schlau gemacht hatten, haben wir diesen Plan verworfen. Die planmässigen 4 Stunden nach Hanoi sind in der Realität sechs sehr unbequeme, anstrengende und mühsame Stunden in einem engen, zu kurzen Bett. Der Fahrt ist mehrheitlich auf Autobahnen, trotzdem rüttelt es und jedes Schlagloch spürt man direkt. Wir sind nicht nur froh, endlich in Hanoi angekommen zu sein, sondern auch das wir uns gegen die lange Busreise und für den Zug entschieden haben. 

    7
  • Jahreswechsel auf dem Nightmarket

    28.02.2026
    Südostasien

    Etwas zu schnell vergeht die Zeit am Strand auf Pulau Pangkor, doch Malaysia hat noch so viel mehr zu bieten, darum geht es für uns weiter mit dem Bus nach Butterworth. Von dort bringt uns die Fähre auf die Penang Insel, eine deutlich grössere Insel als Pulau Pangkor. Wir haben in Georgetown eine komfortable Wohnung im 17. Stockwerk gemietet und erkunden von dort die Stadt. In drei Tagen ist Jahreswechsel nach dem chinesischen Kalender, die Leute feiern dieses Fest zuhause bei ihren Familien. Es hat deutlich mehr Verkehr in der Stadt, und viele Plätze und Tempel sind festlich für das Jahr des Pferdes dekoriert. 

    Georgetown ist bekannt für die vielen Wandmalereien und Skulpturen an diversen Hausfassaden. Diese sind definitiv sehenswert, wir erkunden die Strassen und Lauben dieser ehemals britischen Kolonialstadt. Das Stadtbild ähnelt dem von Singapur oder Kuala Lumpur, ältere zweistöckige Gebäude mit Gewerbeflächen im Erdgeschoss, oft eine Laube zur Strasse hin und im oberen Stockwerk gibt es Wohnraum. 

    In Georgetown liegt auch der Tempel Ke Lok Si, der grösste chinesisch-buddhistische Tempel in Malaysia. Die Dimension ist beeindruckend, uns gefallen die leuchtenden Farben und vielen Blumen in der Tempelanlage. Vom Tempel geht es mit der Standseilbahn auf den Penang-Hill, die Bahn ist beinahe baugleich mit der Gurtenbahn, sie wurde auch von CWA in der Schweiz gefertigt. Der Penang Hill liegt auf knapp 800 MüM, es ist deutlich kühler hier oben. Nebst toller Aussicht hat es ganz viele Affen, welche hier leben und den Besuchenden eine gute Show liefern.

    Am Abend probieren wir verschiedene Gerichte auf einem Nachtmarkt aus. Der Taxifahrer, der uns zum Tempel gefahren hat, gab uns diverse Essenstipps und hat uns insbesondere den Reservoir Garden Hawker Arcade Market empfohlen. Wir wurden nicht enttäuscht! Ein kleines Feuerwerk anlässlich des bevorstehenden Jahreswechsel gibt es oberhalb des extra beleuchtenden Tempel auch noch zu sehen. 

    7
  • Schwimmen mit den Waranen

    25.02.2026
    Südostasien

    Von Kuala Lumpur reisen wir zum Taman Negara Nationalpark, etwa drei Autostunden im Landesinneren. Der Nationalpark ist ein Regenwald, wir erkunden einen sehr kleinen Teil davon zu Fuss. Entgegen vieler Reiseberichte wollen uns keine Blutegel auffressen, dafür sehen wir einige Leguane und Geckos, hören sehr viele uns unbekannte Vögel und geniessen die Aussicht von einem kleinen Hügel auf den grünen Wald. Es gibt hier eine siebentägige Wanderroute auf den höchsten Gipfel auf Malaysias Festland, bei diesen Temperaturen sind wir uns aber einig, dass der kleine Spaziergang die für uns bessere Wahl ist. 

    Vom Taman Negara geht es weiter in die Cameron Highlands, hier wird nebst Tee auch Gemüse und Früchte angepflanzt. Der Hauport liegt auf knapp 1’500 MüM, es ist angenehm kühl. Da wir einem Wochenende hier sind, hat es enorm viele Ausflügler aus der Haupstadt, welche ebenfalls die kühlen Berge geniessen. Es ist vergleichbar wie ein Ausflug nach Interlaken oder in die Aareschlucht an einem schönen Sommertag. Landschaftlich schön, aber deutlich zu viele Menschen. Wie bereits in Taman Negara ist abgesehen von der Natur unser Highlight die Küche von Malaysia. Sehr abwechslungsreich, gewisse Gerichte sind ähnlich wie indische Currys, andere sind näher an der für uns thailändische Küche. Ansonsten gibt es viele stir-fried Gerichte mit verschiedenen Nudeln oder Reis. 

    Von den Cameron Highlands fahren wir mit einem sehr komfortablen Bus über die Stadt Ipoh zur Insel Pulau Pangkor. Die Insel liegt nur etwa 15 Minuten mit der Fähre vom Festland entfernt, und ist sehr klein. Auf der Strasse ist die Insel nach etwa 15 Kilometer bereits umrundet. Mit einem der zahlreichen uralten, pinken Toyota Minibusse, welche als Taxi unterwegs sind, fahren wir auf schmalen und sehr steilen Strässchen über einen Hügel auf die andere Seite der Insel. Hier in Teluk Nipah bleiben wir vier Nächte, und die meiste Zeit verbringen wir am wunderschönen Strand. Das Meer ist klar, fast keine Wellen, aber am Nachmittag ist die Wassertemperatur eher vergleichbar mit Pastawasser. Sehr schön, aber nicht extrem erfrischend. Dafür gibt es feinen Wassermelonen-Saft in der Strandbar und wunderschöne Sonnenuntergänge. 

    Ab und zu sehen wir einen Hornbill (Nashorn-Vogel), welche in den Bäumen am Strand leben. Mit seinem riesigen, gelben Schnabel ähnelt er dem Tukan, die Nashornvögel sind aber eine eigene Gattung. Am Morgen und Abend werden wir jeweils von den Affenfamilien unterhalten, die gemeinsam den kleinen Ort unsicher machen. Unser Tier-Highlight ist aber einen im Meer schiwmmenden und tauchenden Waran, eine grosse Echse, zu beobachten. Wir wussten gar nicht, dass diese Tiere auch Unterwasser und im Meer unterwegs sind. Gruselig und faszinierend zugleich.

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